Hypnose.
Das nebenstehende
Bild ist auf dem
Einband von Reinhardt
Gerlings "Hypnotische
Unterrichtsbriefe" aus
dem Jahr 1921 zu
sehen.
Hier kommt die
Vorstellung zum
Ausdruck, dass ein
fremder Wille, eine
geheimnisvolle Kraft,
über die der
Hypnotiseur verfügt,
den hypnotisierten
Menschen über-windet.
In alten Texten kann
man lesen, dass
Soldaten, Kinder und
Frauen die idealen
Personen für eine
Hypnose sind, weil sie
gelernt haben zu
gehorchen - mit Hypnose
hat das natürlich,
damals wie heute,
nichts zu tun.
Möchten Sie mehr
über Hypnose erfahren?
Therapie in
Trance
Die moderne
Hypnotherapie wurde
durch den
amerikanischen
Psychiaters Milton H.
Erickson (1901-1980)
begründet.
Er sagte: "Jeder
Mensch ist ein
Individuum. Die
Psychotherapie sollte
deshalb so definiert
werden, dass sie der
Einzigartigkeit der
Bedürfnisse eines
Individuums gerecht
wird, statt den
Menschen so zurecht
zustutzen, dass er in
das Prokrustesbett
einer hypothetischen
Theorie vom
menschlichen Verhalten
passt."
Wenn man davon
ausgeht, dass jeder
Mensch in einer
einzigartigen, durch
seine individuellen
Besonderheiten und
Erfahrungen geprägten
Welt lebt, muss auch
eine Therapie dieser
"Einzigartigkeit"
Rechnung tragen.
Der Heidelberger
Arzt Dr. Gunther
Schmidt hat den
psychotherapeutischen
Ansatz und die
Hypnose nach Milton
Erickson mit der
Systemischen Therapie
verbunden und damit
einen sehr effektiven
therapeutischen Weg
eröffnet.
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